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Call for Papers: Big Data in der Musikwirtschaft

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Für das Jahrbuch Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung 2018

Herausgeber: Prof. Dr. Michael Ahlers, Lorenz Grünewald M.A., Prof. Dr. Martin Lücke, Dr. Matthias Rauch.

In der Folge der Gründung der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V. wird seit dem Jahr 2017 ein Jahrbuch publiziert, das neben einem Hauptthema über den aktuellen Stand der Forschung zu Musikwirtschafts- und Musikkulturforschungsthemen informiert.

Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung wird nicht als disziplinäre Forschung konzipiert, sondern als ein Forschungsfeld, das situativ und interdisziplinär auf Problemlagen und neue Fragen reagiert und diese zugleich auch aufwirft. Im Zentrum stehen reale Probleme und Fragen, wie in diesem Fall die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen von Big Data in der Musikwirtschaft.

Als eines der jüngsten Themen des digitalen Zeitalters versprechen die Sammlung und Zusammenführung multipler Datenquellen und deren Auswertung neue Einblicke und strategische Optionen für diejenigen, welche (sich) dies leisten können. Wie historisch erwartbar, treten in diesem Punkt recht schnell Heilsversprechen neben kulturpessimistische Szenarien. Genau an dieser Schnittmenge soll das Jahrbuch operieren und dabei möglichst empirisch evidente, aber auch theoretisch progressive sowie die Methodologie betreffende Beiträge in sich versammeln.

Erwünscht sind Beiträge, die disziplinär oder disziplinübergreifend aus verschiedenen Perspektiven zu dem Gegenstand Big Data in der Musikwirtschaft wissenschaftlich beitragen, weitere Beiträge zum Stand der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung sowie Studien zu diesem Forschungsfeld sind willkommen.

Der Call for Papers richtet sich an VertreterInnen aller Disziplinen, die zu Themen der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung arbeiten. Erbeten sind Beitragsskizzen (max. 1.500 Worte) in einer Word-Datei bis zum 30.11.2016 an jahrbuch@musikwirtschaftsforschung.de. Über die Annahme der Beiträge wird bis zum 15.12.2016 entschieden. Die Abgabe der Beiträge wird bis zum 31.3.2017 erwartet. Der Band wird Anfang 2018 publiziert. Über Hinweise zur Manuskriptgestaltung wird in einer separaten Mail informiert, die alle angenommenen AutorInnen erhalten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte gern an die Herausgeber unter jahrbuch@musikwirtschaftsforschung.de

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Deadline verlängert – 02.11 – Call for Papers: GMM Best Paper Award

ACHTUNG: Die Deadline für den GMM Best Paper Award wurde bist zum 02.11.2016 verlängert. Nähere Infos auch unter: http://mwm-berlin.de/session/gmm-best-paper-award/

Für die Most Wanted Music (MW:M) am 10. November 2016 in Berlin suchen wir:

  • laufende studentische Forschungsprojekte
  • abgeschlossene Bachelorarbeiten und
  • abgeschlossene Masterarbeiten,

die sich mit musikwirtschaftlichen Themen auseinandersetzen.

Bewerbt Euch in den drei genannten Kategorien beim GMM Best Paper Award mit einem innovativen, die Musikwirtschaft betreffenden Ansatz.

Die besten Arbeiten werden wie folgt prämiert:

für die Kategorie Master: Eine Veröffentlichung im Jahrbuch der GMM, das bei Springer erscheint!
für die Kategorie Bachelor: Teilnahme am GMM Summer Institute 2017 in Porto, umfasst kostenlose Teilnahme, Unterkunft (Übernachtung und Frühstück) sowie Riesekostenpauschale von max. 150,-€

Sowohl die studentischen Forschungsprojekte als auch die Bachelor- oder Masterarbeiten dürfen nicht älter als 12 Monate ab Einsendung sein. Teilnehmen dürfen Studierende und Absolventen aller in Deutschland zugelassener Hochschulen und Universitäten.

Bewerbt Euch bis zum 30.10.2016 mit einer eMail an best-paper@musikwirtschaftsforschung.de. Schickt uns dazu eine Kurzzusammenfassung (max. 1,5 Seiten) Eures Forschungs- oder Abschlussprojekts. Wir wählen dann pro Kategorie drei Paper aus, die ihr am 10. November 2016 in Berlin auf der MW:M einer fachkundigen Jury und vor Publikum in einem 5-minütigen Pitch präsentieren könnt..

Ihr habt Fragen? Dann einfach eine Mail an:
best-paper@musikwirtschaftsforschung.de

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Call for Sessions & Participation: Most Wanted: Music. Call for Participation und Ticketverkauf starten.

 

Berlin, 26. August 2016 – Praktisches Know-how fördern, Vernetzung und Austausch anregen und neue Lösungsmodelle für die Branche entwickeln, das sind die Ziele der am 10. & 11. November 2016 von der Berlin Music Commission, dem Netzwerk der Berliner Musikwirtschaft, veranstalteten Musikbusiness-Konferenz Most Wanted: Music (MW:M). Ursprünglich Teil der Berlin Music Week, hat sich MW:M zu einer eigenständigen Konferenz mit nationaler Relevanz entwickelt.

Den Auftakt des zweitägigen Formats bildet der Konferenzteil, die MW:M #convention, mit über 40 Workshops, Panels und Talks.

Den zweiten Veranstaltungstag bilden die MW:M #satellites – Events, die von einer Vielzahl von Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Netzwerken und anderen Partnern aus der Musikwirtschaft an verschiedenen Orten in ganz Berlin durchgeführt werden. In Workshops, Showcases, Parties und Networking Events erhalten Interessierte einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der Berliner Akteure.

Bis zum 30. September 2016 ruft die Berlin Music Commission zu einem Call for Participation auf – Programmvorschläge für Workshops, Panels und Talks können über folgendes Formular eingereicht werden:

Call for Participation

Vorschläge für Satelliten-Events, können hier eingereicht werden:

Call for Satellites

Tickets für Most Wanted: Music gibt es ab sofort auf Eventbrite. Die Teilnahme an der Most Wanted: Music #convention kostet 29,99€ sowie ermäßigt 19,99€ für StudentInnen und Auszubildende. Die Teilnahme an den Most Wanted: Music #satellites ist kostenfrei. Der Most Wanted: Music Newsletter informiert über Updates und Details zum Programm und kann hier abonniert werden: Newsletter

Alle weiteren Infos und regelmäßige Programmupdates gibt es auf www.mwm-berlin.de.

Über die Berlin Music Commission:

Die Berlin Music Commission organisiert und vernetzt Akteure aus allen Bereichen der Musikwirtschaft und ist deren Sprachrohr gegenüber Politik und anderen Branchen. Durch aktive Vernetzung bündeln wir Unterschiede, um neues kreatives und wirtschaftliches Potenzial zu erschließen. Gemeinsam entwickeln wir so langfristige Projekte, die die Akteure fit machen für die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Welt und die Musikwirtschaft weiter entwickeln.

 

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GMM-Workshop zu (neuen) Chancen und Herausforderungen für Musiknetzwerke

Am 30. Juni richtete die Fachgruppe „Musiknetzwerke“ der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) e. V. in Kooperation mit dem Masterprogramm „Medien und Musik“ des Instituts für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK), dem  Förderkreis der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), der Musikland Niedersachsen gGmbH, dem MusikHUB von kre|H|tiv Netzwerk Hannover e. V., dem Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim & Region und der Berlin Music Commission (BMC) e.G. einen ersten Forschungs-Workshop „Musiknetzwerke – Neue Chancen und Herausforderungen“ aus. Die Veranstaltung, auf der mit Akteuren maßgeblicher Netzwerke erstmalig systematisch mit Bezug auf den Forschungsstand zur Managemententwicklung Herausforderungen, Probleme und Chancen von Musiknetzwerken und ihren Netzwerkakteuren gesichtet und diskutiert wurden, war ein voller Erfolg.

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Wer oder was treibt bzw. behindert die Entwicklung neuer Netzwerke und ihrer OrganisatorInnen? Was unterscheidet und was eint sie? Was gibt es für aktuelle Entwicklungen und Vorhaben? Fragen wie diese wurden in drei World-Cafés erörtert, u. a. mit Dana Bauers (Pop KW), Leila Döring (KlubNetz), Julia Wartmann (Local Heroes), Christine Preitauer und Kai Schirmeyer (kre|H|tiv), Gunnar Gessner (Musikland Niedersachsen), Hendrik Deutsch (Landesmusikrat), Andreas Burckhardt (LAG Jazz), Arne Jansen (HMTMH), Matthias Rauch (Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim und Region) und Olaf „Gemse“ Kretschmar (Berlin Music Commission).

Die drei je 45-minütigen moderierten und inhaltlich vorbereiteten Gesprächsrunden an Themen-Tischen mit verschiedenen Schwerpunkten erarbeiteten gemeinsam die Gegenwart und mögliche Zukunft der Musikwirtschaft: Für sie wird die Unterstützung, die Musiknetzwerke und ihre OrganisatorInnen mit immer mehr Musicpreneuren erbringen, offenbar immer wichtiger.

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Konkret wurde in den Diskussionen u.a. die qualitative Vielfalt von Netzwerken und ihre quantitative Zunahme hervorgehoben, wobei für ihre Entwicklung die Bedeutung sowohl digitaler Netzwerkmedien als auch „physischer Orte“ betont wurde: Entfaltet wird der Spielraum für neue Möglichkeiten der musikbezogenen Vernetzung und Kreation von Werten offenkundig am besten im Verbund beider Möglichkeiten, wobei von den GesprächsteilnehmerInnen eingeräumt wurde, dass diesbezüglich z. B. in Hannover noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, weshalb die beiden lokalen Mitveranstalter kre|H|tiv und das Musikland Niedersachsen in ihrer Arbeit hier Schwerpunkte setzen – auch in der Kooperation mit der Fachgruppe „Musiknetzwerke“ der GMM.

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Neben den vielen Leistungen, die Musiknetzwerke und Musicpreneure offenbar erbringen, wurden auch neue und große Herausforderungen insbesondere im Kontext der disruptiven Strukturtransformationen von Musikwirtschaft und Musikkultur thematisiert: etwa die immer geringere strukturelle soziale Absicherung der immer häufiger als Soloselbstständige bzw. Mikrounternehmer tätigen Musikakteure oder auch ihre (Netzwerk-)Organisationspraxis betreffende „free-rider“-Probleme, von denen die Akteure allerdings berichteten, dass die meisten von ihnen erst Erfahrungen mit und in Netzwerken machen müssen, um eine „netzwerktypischere ausbalanciertere Sozialität des Nehmens und Gebens“ zu erlernen. Hinsichtlich der (zunehmend prekären) sozioökonomischen Stellung von Künstlern und Kreativen wurde nicht zuletzt auch die Zeitgemäßheit verschiedener Vergütungs- und Sicherungsmodelle kritisch reflektiert, darunter GEMA, KSK und bedingungsloses Grundeinkommen. Im Zusammenhang mit der Frage nach den Akteuren und den Beiträgen, die jene (medial) unternehmerischen Musiker leisten, die heute oft als „Musicpreneure“ bezeichnet werden, rückte außerdem die künstlerische Ausbildung ins Zentrum der Diskussion. Ähnlich wie die aktuelle Jazzstudie forderten auch die anwesenden Akteure eine verstärkte Orientierung der (Hochschul-)Ausbildung an erwerbsstrukturellen Realitäten.

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Spannend mit Blick auf Erwartungen an die künftige Entwicklung der „UNESCO-Cities of Music“ war schließlich der Austausch darüber, ob es Hannover und anderen Städten wie vor allem Mannheim, Hamburg und Berlin gelingen kann, sich im Kontext von Digitalisierung als „Smart Music City“ zu etablieren. Kontrovers erörtert wurden hier einerseits sehr praktische Perspektiven zu Potenzialen und Herausforderungen der Verbindung von (kommunaler/regionaler) analoger und (räumlich unbegrenzter) digitaler (Musik-)Welt. Andererseits wurde hinsichtlich der Entwicklung von „Smart Cities“  debattiert, inwiefern Musiknetzwerke dazu beitragen könnten, diese mit möglichst vielen Musikakteuren „bottom up“ mitzugestalten, um nicht zuletzt in Sachen Musikkultur das Gemeinwohl gegenüber dem Kommerz obsiegen zu lassen.

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Der Brückenschlag zwischen der Wissenschaft und Praxis der Netzwerke und des Netzwerkens wird thematisch in der Fachgruppe „Musiknetzwerke“ der GMM fortgeführt: zum Thema „Smart Music Cities“ auf der Konferenz des Reeperbahnfestivals im September in Hamburg und zur Entwicklung der Musiknetzwerke  auf der MostWanted:Music-Konferenz der Berlin Music Comission im November 2016. Interessierte Musikakteure und WissenschaftlerInnen sind eingeladen, sich bei den genannten Gelegenheiten und in der GMM an der Vernetzung und ihrer weiteren Erforschung zu beteiligen.

Hannover, den 07.07.2016
Text: Aljoscha Paulus
Fotos: Marie-Christine Drunat

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Studie zur Berliner Musikwirtschaft: beyond! before! bright!

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung/ Projekt Zukunft wurde von der Beratungsagentur Sound Diplomacy (Katja Hermes, Lucas Knoflach) in Kooperartion mit GMM Vorstand Prof. Dr. Carsten Winter (HMTMH), die Analyse „beyond! before! bright! in Berlin“ verfasst, die sich mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Musikwirtschaft in Berlin beschäftigt. Denn Branchenakteure spüren in Berlin auf rasante Weise die zunehmende lokale, nationale und globale digitale Vernetzung. Die deutsche Hauptstadt steht wie keine deutsche Stadt für dynamische Weiterentwicklung (beyond!), für Pioniertum (before!) und Innovation (bright!) in der Musikwirtschaft.

Die Analyse „beyond! before! bright! in Berlin“ kann hier heruntergeladen werden.

Die Analyse soll Orientierung über die derzeitige Situation geben und die Digitalisierungschancen der Musikwirtschaft verorten. Wie gut die Digitalisierung der Berliner Musikwirtschaft gelingt, hängt davon ab, wie gut die Akteure die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung verstehen. Daher wurden 20 repräsentative Teilnehmer, die mit der Digitalisierung von Musik in Berlin vertraut sind, in einem persönlichen Gespräch dazu befragt, was sie unter Digitalisierung verstehen, welche Strategien sie verfolgen, welche Technologien sie nutzen, welche Rolle der Standort Berlin spielt und welche Schritte und Handlungen sie für die Entwicklung der digitalen Wertschöpfung in Berlin für produktiv halten.

Die Analyse zeigt, dass alle Befragten die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit der Digitalisierung verdeutlichen: Wichtig ist, sich auf neue Möglichkeiten, Herausforderungen und Innovationen einzustellen.

Immer mehr Berliner Akteure aus der Musikwirtschaft und digitalen Musikwirtschaft nutzen und gestalten Digitalisierungsprozesse mit. Sie sind besser vernetzt, als in anderen Städten im europäischen Vergleich. Das Profil Berlins als dynamische und unkonventionelle Stadt mit einem hohen kreativen Potential und günstigen Lebenshaltungskosten gilt als Auslöser für die Ansiedlung einer großen Anzahl von Musikunternehmen, der digitalen Musikwirtschaft und zahlreicher Startups.

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Erster Workshop des Fachausschusses „Musiknetzwerke”

Am 30 Juni 2016 findet der erste Workshop unseres Fachausschusses für Musiknetzwerke an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, in der Hindenburgstraße 2-4 statt.

Anmeldungen für das Programm (siehe Unten) sind ab jetzt bei Frau Sara Kuhlgatz (kuhlgatzs@stud.hmtm-hannover.de) möglich.

Programm:

Auf dem ersten Workshop des Fachausschusses „Musiknetzwerke“ sollen aktuelle Herausforderungen, Probleme & Chancen von Musiknetzwerken und Musiknetzwerkakteuren gesichtet und diskutiert werden: Was gibt es für Ziele, Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Netzwerken und was für aktuelle Entwicklungen und Vorhaben. Das Workshop-Programm besteht aus einem Intro, das in die drei World-Cafés einführt. Der Workshop wird vor- und nachbereitet: Jede/r Teilnehmer/in erhält im Anschluss einen Überblick über den Stand der Aktivitäten der beteiligten Musiknetzwerke.

Zum GMM Workshop, der vom Förderkreis der HMTHM unterstützt und gemeinsam vom IJK der HMTMH, der Musikland Niedersachsen gGmbH und dem MusikHUB von kre|H|tiv Netzwerk Hannover e.V ausgerichtet wird, laden die Sprecher des FA „Musiknetzwerke“ Prof. Dr. Carsten Winter (IJK, HMTM-Hannover) und Olaf ‚Gemse‘ Kretschmar (BMC) gemeinsam mit Gunnar Geßner von der Musikland Niedersachsen gGmbH, Christine Preitauer und Kai Schirmeyer vom musikHUB von kre|H|tiv Netzwerk Hannover e.V., Dr. Matthias Rauch vom Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim & Region und Studierende des IJK-Masters „Medien und Musik“ ein.

 

14:00 Anmeldung und Ankunft
14:30 – 14:40 Begrüßung durch die Sprecher des GMM Fachausschusses
14:40 – 15:20 Intro zu den World Cafés: Musiknetzwerke – Neue Chancen und Herausforderungen
15:20 – 16:05 World Café 1: Der Beitrag von Musicpreneuren zur Entwicklung von Musiknetzwerken
16:05 – 16:30 Kaffeepause
16:30 – 17:15 World Café 2: Unterstützungsleistungen und Probleme von Musiknetzwerken
17:15 – 18:00 World Café 3: Der Beitrag von Musiknetzwerken zur Entwicklung von „smart music cities“
18:00 Ausklang bei Snacks und Getränken
18:30 Präsentation erster Ergebnisse aus den World Cafés

 

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Call for Papers: Musicpreneure in der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung

In der Folge der Gründung der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V. wird seit dem Jahr 2015 ein Jahrbuch publiziert, das über ein Hauptthema und über den Stand der Forschung zur Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung informiert.

Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung wird nicht als disziplinäre Forschung konzipiert, sondern als ein Forschungsfeld, das situativ und interdisziplinär auf Problemlagen und neue Fragen reagiert und diese zugleich auch aufwirft. Im Zentrum stehen reale Probleme und Fragen, wie in diesem Fall die Frage nach der Zukunft professionellen Musizierens nach dem digitalen Strukturwandel von Musikkultur und Musikwirtschaft, die durch immer mehr Möglichkeiten von Musiker_innen, immer mehr und immer häufiger zu Unternehmer_innen ihrer Musik werden. Aufgeworfen wird diese Frage dabei sowohl im Zusammenhang mit der Ausbildung als auch der Karriereentwicklung, die durch neue Angebote, Inhalte, Verläufe und eine Zunahme neuer Lehrangebote für ein lebenslanges Lernen in der Musik geprägt sind.

Erwünscht sind Beiträge, die disziplinär oder disziplinübergreifend aus verschiedenen Perspektiven den Gegenstand „Musicpreneur“ und einzelne seiner Aspekte wissenschaftlich thematisieren sowie aktuelle Beiträge zur Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung.

Der Call for Papers richtet sich an Vertreter_innen aller Disziplinen, die zu Themen der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung arbeiten. Erbeten sind Beitragsskizzen (1.500 Worte) in einer Word-Datei bis zum 19.6. an Matthias Rauch (matthias.rauch@cm-musikwirtschaft.de). Über die Annahme der Beiträge wird bis zum 25.6.2016 entschieden. Die Abgabe der Beiträge wird bis zum 9.9.2016 erwartet. Der Band wird im Jahr 2017 bei Springer-VS-Verlag publiziert.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte gern an einen der Herausgeber:

Lorenz Grünewald (gruenwald.lorenz@gmail.com)
Martin Lücke (martin.luecke@klangtext.de)
Matthias Rauch (matthias.rauch@cm-musikwirtschaft.de)
Carsten Winter (carsten.winter@hmtm-hannover.de)

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Veranstaltungsbesprechung: Räume, Märkte, Szenen. Neue Arbeiten zur Popgeschichte. Workshop des Zentrums für Zeithistorische Forschung und des Exzellenzclusters Bild, Wissen, Gestaltung, 15.04.2016, Berlin

Am 15. Mai 2016 fand in den Räumen des Exzellenzclusters Bild, Wissen, Gestaltung der HU Berlin der Workshop Räume, Märkte, Szenen. Neue Arbeiten zur Popgeschichte statt. Anlass für den vom Exzellenzcluster und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) organisierten Workshop war laut dem Initiator des Workshops Bodo Mrozek die bereits zwei Jahre zurückliegende Veröffentlichung zweier Bände zum Thema Popgeschichte im Transcript Verlag.

Eröffnet wurde der Workshop von Jürgen Daynel und Bodo Mrozek sowie vom im Programm so genannten “Sympathisanten” der hier anwesenden Pop-Historiker Daniel Morat. In seiner klugen Rezension der oben genannten Bände zur Pop-Geschichte stellte er ausgehend von Diedrich Diederichsens Definition von Pop-Musik als „Zusammenhang aus Bildern, Performances, (meist populärer) Musik, Texten und an reale Personen geknüpfte Erzählungen“ für die Historiker die Frage, ob und wie sich ein solcher Pop-Begriff eigne, um die Transformationen und Zäsuren populärer Kulturen sowie von Pop-Kultur historisch zu erforschen. Stefan Krankenhangen von der Uni Hildesheim entgegnete, dass sich Pop-Kultur vor allem durch die Reflexivität ihrer Praktiken von den populären Kulturen unterscheide und dass eine historische Erforschung des Pop solche Reflexivitätsgrade berücksichtigen könnte.

In den sich anschließenden drei Panels zu Räumen wie New York, London und Hildesheim (!), zu Pop als Wirtschaftsgeschichte sowie zu Pop als Jungendkultur stellten sowohl angehende Doktoranden als auch fortgeschrittene Forscher_innen einen erfrischenden Mix aus laufenden und abgeschlossenen Forschungsprojekten vor. So machte Christian A. Müller von der Goethe Universität Frankfurt für das Feld der Musikwirtschaftsforschung den klugen Vorschlag, Pop nicht entweder als Wirtschafts- oder Kulturgeschichte zu verstehen, sondern interdisziplinär eine miteinander verkoppelte Wertschöpfungskette zu erforschen, die auch Zirkulations- und Rezeptionsmomente berücksichtige.

Neben den wissenschaftlichen Diskussion gab es eine Besichtigung der Räume und Experimente des Clusters in der Sophienstraße sowie spannende Praxisbeiträge wie die Vorstellung und Diskussion einer Ausstellungsidee über Berliner Subkulturen zwischen Mauerfall und Wiedervereinigung durch das Archiv der Jugendkulturen. Schließlich gab es Raum, auch Projektskizzen geplanter Dissertationen zu diskutieren.

Damit zeichnete sich der Workshop nicht nur durch die breite interessanter Themen und Projekte zur Pop-Geschichte aus, sondern durch die gewollte Offenheit für junge Forscher_innen ihre Projekte zu entwickeln und sich mit etablierten Personen der Pop-Forschung zu vernetzten. Somit war der Workshop nicht nur inhaltlich, sondern auch für die disziplinäre und interdisziplinäre Vernetzung der Pop-Forscher_innen ein großer Mehrwert.

 

 

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Newsletter März

Liebe Mitglieder der GMM,

wir freuen uns, dass sich neben den Fachausschüssen zu „Internationalisierung“ und „Netzwerken“ sowie der Arbeitsgruppe für Studierende Musikwirtschafts- und Musikkulturforscher_innen auch ein Fachausschuss zum Thema „Musik und Urheberrecht“ gegründet hat. Bei Interesse, in den Ausschüssen mitzuarbeiten, wird darum gebeten, sich bei den jeweiligen Sprecher_innen zu melden:

Darüber hinaus möchten wird gerne auf folgende Hinweise aufmerksam machen, die uns aus der GMM und ihrem Umfeld ereilt haben:

Tagungsprogramme:

  • Kurzfristig: Balancing Intellectual Property Claims and the Freedom of Art and Communication (Bielefeld, 30.03.-01.04.2016) (PDF)
  • Zeiten des Aufbruchs. Der lange Sommer populärer Musikkulturen und der gesellschaftliche Wandel seit den 1960er Jahren Dresden, 26.-28.05.2016 (PDF)
  • JetztMusikFestival Symposium (Mannheim) mit GMM besetzten Panels: http://2016.jetztmusikfestival.de/symposium/

Calls:

Stellenausschreibungen: