Nachbericht Most Wanted: Music 2016

Berlin, den 16.11.2016 – 110 SpeakerInnen, 45 Sessions und über 25 Satellite Events – Most Wanted: Music (MW:M) 2016 bot in der vergangenen Woche an zwei Tagen eine breit aufgestellte und hochwertig kuratierte Konferenz für die Musikbranche. Mit etwa 1.200 TeilnehmerInnen konnte die Berlin Music Commission (BMC) die Stellung der Veranstaltung auch in ihrem dritten Jahr manifestieren und weiter ausbauen. Auch die Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) war in diesem Jahr erneut programmatisch vertreten.

Ein Highlight der diesjährigen MW:M war der erstmalig ausgerichtete GMM Best Paper Award. Von einer hochrangigen Jury, bestehend aus Prof. Dr. Rolf Budde (Budde Music), Anita Carstensen (public link), Björn Döring (Reeperbahn Festival), Olaf Kretschmar (BMC), Tom Kurth (Native Instruments) und Prof. Dr. Martin Lücke (Hochschule Macromedia) wurden in zwei Kategorien sowie mit zwei Sonderpreisen innovative wissenschaftliche oder angewandte Arbeiten ausgezeichnet, welche sich mit Themen wie ‚Authentizität in der Popmusik’‚ ‚Informationsaustausch in der Zusammenarbeit mit der GEMA’, ‚Drone-Musik’ und der ‚Anwendbarkeit von Blockchain für die Musikwirtschaft’ auseinandersetzten.

Das Publikum der Most Wanted: Music beim GMM Best Paper Award, Foto: Hendrik Senges
Das Publikum der Most Wanted: Music beim GMM Best Paper Award, Foto: Stefan Wieland

Die Preisträger des GMM Best Paper Award 2016 waren:

Kategorie Bachelorarbeit:

Laura Weinert (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover): Good Pop, bad Pop?

Eine experimentelle Studie zum ästhetischen Kriterium Authentizität in der Popmusik

Preis: Teilnahme GMM Summer School in Porto, Herbst 2017

Kategorie Masterarbeit:

Marco Räuchle (Popakademie Baden-Württemberg): Ich weiß was nicht, was Du nicht weißt! Informationsbedarf, Informationsangebot und Informationsvalidierung zwischen Musikschaffenden und der Verwertungsgesellschaft GEMA

Preis: Veröffentlichung im Jahrbuch der GMM

Sonderpreis Präsentation:

Luise Wolf (Humboldt-Universität zu Berlin): Drone. Spielarten ästhetischer Erfahrung in der Gegenwart sonischer Materialität

Preis: Konferenzticket Republica 2017

Sonderpreis Anwendbarkeit:

Aaron Röver (Universität Siegen): Die Blockchain in der Musikindustrie

Preis: Konferenzticket Reeperbahn Festival 2017

Schon jetzt ist eine Fortführung des GMM Best Paper Award im kommenden Jahr geplant.

Nach dem GMM Best Paper Award fand ein durch die GMM präsentierter Professionalisierungs-Round Table statt. Hier hatten BesucherInnen die Gelegenheit, Professionalisierung der Ausbildung für Musik-Berufsfelder mit VertreterInnen verschiedener Branchen der Musikwirtschaft sowie aus der Musikwirtschaftsforschung und -lehre zu diskutieren.

Organisiert wurde der Round Table von VertreterInnen der Berufsfelder Journalismus, Live, Musikverlag, Label und Kreative. Zu den OrganisatorInnen und Diskutierenden gehörten u.a. Sören Birke (Kesselhaus/Maschinenhaus), Carl Taylor (Sony Music), Laura Weinert und Christine Preitauer (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), Ulrika Müller (Humboldt-Universität zu Berlin), Prof. Dr. Rolf Budde (Budde Music), Prof. Dr. Thomas Becker (BITS), Søren Janssen (Limelight Coaching), Tom Kurth (Native Instruments), Prof. Dr. Martin Lücke (Hochschule Macromedia), Prof. Robert Lignau (SRH Hochschule der populären Künste) sowie Tim Thaler (BLN.FM). Die Diskussionen wurden moderiert von Prof. Dr. Carsten Winter (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover).

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An mehreren Tischen wurde produktiv mit Interessierten über die Entwicklung der Ausbildung und die Herausforderungen verschiedener Berufsfelder der Musikwirtschaft diskutiert. So kamen Themen und Herausforderungen wie das Management der Wertschöpfungsnetzwerke von Kreativen oder die Diskrepanz zwischen dem Image von Musikverlagen als klassische Papierverleger und den tatsächlichen Geschäftsfeldern moderner Verlage, die ihre Aktivitäten über digitales Management und Künstlerentwicklung differenziert haben, zur Sprache. Die Ergebnisse der Diskussionen an den verschiedenen Expertentischen zum Thema wurden zum Abschluss im Plenum präsentiert.

Martin Lücke, Lorenz Grünewald

We’re only in it for the money – Martin Lücke kuratiert Ausstellung im rock’n’popmuseum Gronau

Am 28. Oktober fand im rock’popmuseum in Gronau die Eröffnung der Ausstellung „We’re only in it for the money“ statt. Kuratiert hat die Ausstellung Martin Lücke, Professor für Musikmanagement an der Hochschule Macromedia Berlin. Unterstützung erhielt er im Rahmen eines studentischen Lehrprojekts durch die angehenden Musikmanager Ellen Bäuerle und Patrick Liegl. Für alle Seiten war die Erstellung dieser Wanderausstellung, die bis Mitte Februar 2017 in Gronau zu sehen sein wird, ein besonderes Highlight.

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Kuratiert hat die Ausstellung Musikprofessor Martin Lücke der Hochschule Macromedia Berlin mit Unterstützung der Musikmanager Ellen Bäuerle und Patrick Liegl.

Die Musikindustrie ist für den Laien ein Mysterium. Vermeintlich sind es nur die Stars, die für erfolgreiche Hits Millionen kassieren. Doch wie sieht das Geschäft in Wirklichkeit aus? Die Sonderausstellung „We’re only in it for the money“ im rock’popmuseumin Gronau begibt sich auf eine spannende Reise hinter die Kulissen einer vielschichtigen und global agierenden Musikwirtschaft, blickt hinter das Geschehen auf der Bühne, hinter die Produktion eines Albums, hinter die Präsentation von Musik in den Medien. Denn das Geflecht ganz unterschiedlicher Protagonisten aus Produzenten und Verwertern, aus rechtlichen Grundlagen und Verträgen ist für Laien oftmals undurchsichtig.

Seit Jahrhunderten ist Musik ein zentrales Kulturgut, aber auch ein wichtiges Wirtschaftsgut. Musik ist für viele Konsumenten Mittel zur Unterhaltung und Entspannung, ein Sammlerobjekt und vor allem für junge Menschen immer auch identitätsbildend. Und gleichzeitig leben von der Musik zahlreiche Autoren und Künstler, Labels und Verlage, Veranstalter und Medien, Musikalienhändler und Tonstudios.

Anhand von sechs thematisch geordneten Bereichen (Live, Tonträger, Medien, Digitalisierung, Produktion und Verträge) zeigt die Ausstellung die immense Vielfalt der Musikwirtschaft, präsentiert wichtige Entwicklungslinien aber auch dramatische Brüche und spannt sich dabei über fast 150 Jahre Musikwirtschaftsgeschichte.

Weitere Informationen unter www.rock-popmuseum.de und bei Facebook unter http://www.facebook.com/rpm.gronau

– Martin Lücke

Abschlussbericht zum 2. Summer Institute der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung “Developments for Musicpreneurs: 14. – 20. September 2016, Porto, Portugal“

Zum bereits zweiten Mal bot die Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) mit ihrem „Summer Institut“ in Porto etablierten Musikforscher_innen, Branchenvertreter_innen sowie vor allem jungen Wissenschaftler_innen eine ausgeruhte Plattform des interdisziplinären Austausches. Im Fokus standen dabei in diesen Jahr zunächst die „Musicpreneure“, also die ökonomisch tätigen Musikschaffenden und deren Innovationspotentiale, insbesondere innerhalb einer sehr dynamischen, unübersichtlichen Musikwirtschaft.

Dazu eröffnete der bis dato erste GMM-Vorsitzende Prof. Dr. Carsten Winter (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) das „Summer Institute“ mit einem einleitenden Vortrag zum Thema „Smart Music Cities für alle – Musicpreneure und ihre Netzwerke“, in dem er die Rolle der Musicpreneure und der Musiker_innennetzwerke im Kontext neuer technologischer, kultureller und ökonomischer Städteentwicklungen beleuchtete. Das dabei entstehende Diskussionspotential leitete hier bereits zu Dr. Holger Schwetter (Universität Dresden) und seinem Beitrag „Zur Kritik des Musicpreneurs“ über. Schwetters Beobachtungen von Musiker_innen und deren Haltungen und Kontexten erschien besonders zeitgemäß. Wird doch gesellschaftlich und feuilletonistisch viel über Lebenwelten, Bezahlungen und Herausforderungen Musizierender diskutiert. Inwiefern hier die ‚Illusio’ (sensu Pierre Bourdieu) der Aktiven, also deren Engagement vor dem Hintergrund eines ‚Glaubens’ an Erfolg welcher Art auch immer nun Fluch oder Segen bedeutet, bleibt weiter zu erforschen und vor allem mit der Kulturpolitik zu diskutieren. Verwendet wurde das Konzept jedenfalls im weiteren Verlauf des „Summer Institute“ immer wieder. Zum Abschluss des ersten Tages stellten schließlich Robin Hoffmann, Gründer der Agentur für Corporate Sound „HearDis!“ und Andreas Schönrock, Doktorand am Lehrstuhl Prof. Dr. Peter Wicke an der Humboldt-Universität zu Berlin, ihr von der Europäischen Union gefördertes Forschungsprojekt „ABC_DJ“ vor. Das im Rahmen des „European Union’s Horizon 2020 Research and Innovation Programme“ geförderte Vorhaben hat sich zum Ziel gesetzt, Musikzuschreibungen und -klassifizierungen algorithmisch auswertbar zu machen. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit  der TU Berlin, dem Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique (IRCAM) und der italienischen IT-Firma Fincons. Das vorgestellte Projekt und insbesondere die vorgestellten Forschungsmethoden sorgten für einen reichlichen und produktiven Austausch mit den anwesenden Musikforscher_innen.

Im Sinne der eingangs bereits angesprochenen Förderung junger Musikwirtschafts- und -kulturforscher_innen wurde dann der zweite Tag des „Summer Institute“ dazu genutzt, laufende Dissertationsvorhaben im breiteren Spektrum der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung vorzustellen und gemeinsam mit den jeweiligen Doktorandinnen und Doktoranden kritisch zu evaluieren. Gerahmt, moderiert und befeuert wurden diese von den neben Winter anwesenden Hochschullehrern Prof. Dr. Michael Ahlers (Leuphana-Universität Lüneburg), Prof. Dr. Christoph Jacke (Universität Paderborn), Prof. Dr. Matthias Welker und Prof. Dr. Ulrich Wünsch (beide Hochschule der populären Künste Berlin). Schon hier zeigt sich die gewünschte Multiperspektivität zwischen Journalistik, Musikmanagement, Kommunikations- und Medienforschung, Musikpädagogik, Popular Music Studies, VWL und Germanistik.

Den Auftakt der präsentierten Forschungsvorhaben machte Christopher Buschow (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) mit seinem sich in den letzten Zügen vor der Abgabe befindlichen Dissertationsvorhaben zu „Neue[n] Organisationsformen des Journalismus“, in welchem er untersucht, inwiefern mit neuen Formen des Journalismus neue Formen der Organisation innerhalb dieses Feldes einhergehen. Ebenso wie alle folgenden Dissertationsvorhaben wurde auch dieses im Plenum der anwesenden Wissenschaftler_innen diskutiert. Anschließend präsentierte der Medienwissenschaftler Christian Rhein (Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft Köln) seine Promotion zu „Fassaden-Medien“ und deren praktische Umsetzung im Werbeumfeld. Das Themenspektrum Werbung wurde auch im folgenden Beitrag von Lorenz Grünewald (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) im Rahmen seiner Dissertation unter dem Arbeitstitel „Die Musikkultur der Marken“ diskutiert. Grünewald erforscht, wie im Umfeld von Marken (neue) Formen von Musikkultur und Musikwirtschaft entstehen und dabei durch Musik bedeutsam werden. Hier standen vor allem die methodischen Herausforderungen, die sich bei der ethnografischen Erforschung von Musikkultur und Markenkultur ergeben, im Zentrum des Vortrages. Aljoscha Paulus (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) referierte danach zum Thema „Organisiert Euch!“ über neue Ansätze interessenpolitischer Organisationen in Kultur- und Kreativwirtschaft.

Anschließend folgten drei Vorträge von Promovierenden, die sich eher in den Anfangsstadien ihrer Promotionen befinden. Hier wurde über Themen wie „Die Auswirkungen von Medieninnovationen auf die Musikindustrie am Beispiel des Video-Netzwerks YouTube“  (Felicitas Cardenas, Popakademie Baden-Württemberg), Liveness in Techno-Musik (Josef Schaubruch, Leuphana-Universität Lüneburg) und Internationalisierungspotentiale innerhalb des Universitätswesens (Alexander Schories, Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover) gesprochen und diskutiert. Alle Beiträge bekamen Respondierende zur Seite gestellt, die somit automatisch zu adäquaten Feedbacks und einer sehr fruchtbaren laufenden Diskussion beitrugen.

Die verbleibende Zeit des „Summer Institute“ wurde für die individuelle Betreuung der anwesenden Masterstudierenden, verschiedene Workshops sowie für den allgemeinen, auch informellen, Austausch der anwesenden Forscher_innen, Branchenvertreter_innen und Studierenden genutzt. Die Workshops befassten sich dabei zum einen mit (neuen) Perspektiven und Möglichkeiten wissenschaftlicher Forschung. So stellte Gunda Schwaninger (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover), angelehnt an ihr zuvor ebenfalls vorgestelltes Dissertationsthema „Sciencepreneure – oder die Zukunft des digitalen Publizierens“ Online-Plattformen wie Research Gate vor und diskutierte gemeinsam mit dem Plenum Potentiale, Gefahren und Zukunft ebenjener Plattformen und damit zusammenhängender Selbstdarstellungen. Zum anderen initiierten Dr. Holger Schwetter und Lorenz Grünewald eine Diskussionsrunde zum Thema des ethnographischen Forschens im Bereich von Popmusikkultur.

Foto Holger Schwetter
Foto Holger Schwetter

Wie auch bei den vorherigen Vorträgen und Vorstellungen der Dissertationsvorhaben war auch diese Diskussion äußerst produktiv und fruchtbar. Dies lässt sich sicherlich als eine besondere Stärke des Konzeptes „Summer Institute“ herausstellen, das es ermöglicht hat, allen Anwesenden reichlich Raum für gegenseitigen Wissenstransfer und Dialog zu bieten, der sicherlich grundlegend ist für dieses interdisziplinäre Forschungsterrain der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung. Somit stellt das „Summer Institute“ einen wichtigen Baustein im Rahmen der sich auch im deutschsprachigen Raum immer intensiver entwickelnden, zwingend inter- bzw. transdisziplinären Popular Music Studies dar. Dass diese sogar Spaß machen können (eine unterschätzte, nicht unwesentliche Motivation des Forschens), zeigten Exkursionen etwa auf ein über die ganze Stadt Porto verteiltes Musik-Festival oder per Führung durch eine engagierte, sympathische Architektin mit profundem Insider-Wissen („The Worst Tour“) zu brachliegenden Plätzen und Orten dieser hoch interessanten (Musikkultur-)Stadt Porto, etwa zu einem von Musiker_innen genutzten großen ehemaligen Einkaufszentrum, in dem in den einstigen Läden nunmehr weit über 100 Proberäume eingerichtet wurden und man laut dröhnende Heavy-Metal-Klänge aus umgenutzten Boutiquen oder Blumenläden hörte und spürte. Insbesondere die flachen Hierarchien, die Themenoffenheit und Gesprächsbereitschaft zwischen allen Teilnehmer_innen hat zu manch legendärem Moment und einer schon bekundeten hohen Motivation geführt, beim kommenden „Summer Institute“ wieder dabei sein und mitreden zu wollen. Legendär ungleich war allerdings die Geschlechterquote bei Teilnehmenden und Referierenden, hier würde ein größerer Frauenanteil sicherlich nicht schaden, was man (sic!) den Veranstaltenden nicht vorwerfen kann. Schaut man da in andere florierende Netzwerke, lässt sich erfreulicherweise eine gleichmäßigere Verteilung erkennen. Letztlich bleibt neben der entspannen und produktiven Stimmung sowie – laut einiger Spiegelungen durch Teilnehmende des Voneinanderlernens – auch der verschärfte Eindruck, dass sich im deutschsprachigen Raum der Popmusikkulturforschungen immer mehr (junge) Menschen aufmachen und interdisziplinär vernetzen. Diese Beobachtung kann man nur unterstützen.

Jonas Gödde, Christoph Jacke, Dominik Nösner (Paderborn)

 

 

Call for Papers: Big Data in der Musikwirtschaft

Für das Jahrbuch Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung 2018

Herausgeber: Prof. Dr. Michael Ahlers, Lorenz Grünewald M.A., Prof. Dr. Martin Lücke, Dr. Matthias Rauch.

In der Folge der Gründung der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung e.V. wird seit dem Jahr 2017 ein Jahrbuch publiziert, das neben einem Hauptthema über den aktuellen Stand der Forschung zu Musikwirtschafts- und Musikkulturforschungsthemen informiert.

Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung wird nicht als disziplinäre Forschung konzipiert, sondern als ein Forschungsfeld, das situativ und interdisziplinär auf Problemlagen und neue Fragen reagiert und diese zugleich auch aufwirft. Im Zentrum stehen reale Probleme und Fragen, wie in diesem Fall die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen von Big Data in der Musikwirtschaft.

Als eines der jüngsten Themen des digitalen Zeitalters versprechen die Sammlung und Zusammenführung multipler Datenquellen und deren Auswertung neue Einblicke und strategische Optionen für diejenigen, welche (sich) dies leisten können. Wie historisch erwartbar, treten in diesem Punkt recht schnell Heilsversprechen neben kulturpessimistische Szenarien. Genau an dieser Schnittmenge soll das Jahrbuch operieren und dabei möglichst empirisch evidente, aber auch theoretisch progressive sowie die Methodologie betreffende Beiträge in sich versammeln.

Erwünscht sind Beiträge, die disziplinär oder disziplinübergreifend aus verschiedenen Perspektiven zu dem Gegenstand Big Data in der Musikwirtschaft wissenschaftlich beitragen, weitere Beiträge zum Stand der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung sowie Studien zu diesem Forschungsfeld sind willkommen.

Der Call for Papers richtet sich an VertreterInnen aller Disziplinen, die zu Themen der Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung arbeiten. Erbeten sind Beitragsskizzen (max. 1.500 Worte) in einer Word-Datei bis zum 30.11.2016 an jahrbuch@musikwirtschaftsforschung.de. Über die Annahme der Beiträge wird bis zum 15.12.2016 entschieden. Die Abgabe der Beiträge wird bis zum 31.3.2017 erwartet. Der Band wird Anfang 2018 publiziert. Über Hinweise zur Manuskriptgestaltung wird in einer separaten Mail informiert, die alle angenommenen AutorInnen erhalten.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte gern an die Herausgeber unter jahrbuch@musikwirtschaftsforschung.de

Deadline verlängert – 02.11 – Call for Papers: GMM Best Paper Award

ACHTUNG: Die Deadline für den GMM Best Paper Award wurde bist zum 02.11.2016 verlängert. Nähere Infos auch unter: http://mwm-berlin.de/session/gmm-best-paper-award/

Für die Most Wanted Music (MW:M) am 10. November 2016 in Berlin suchen wir:

  • laufende studentische Forschungsprojekte
  • abgeschlossene Bachelorarbeiten und
  • abgeschlossene Masterarbeiten,

die sich mit musikwirtschaftlichen Themen auseinandersetzen.

Bewerbt Euch in den drei genannten Kategorien beim GMM Best Paper Award mit einem innovativen, die Musikwirtschaft betreffenden Ansatz.

Die besten Arbeiten werden wie folgt prämiert:

für die Kategorie Master: Eine Veröffentlichung im Jahrbuch der GMM, das bei Springer erscheint!
für die Kategorie Bachelor: Teilnahme am GMM Summer Institute 2017 in Porto, umfasst kostenlose Teilnahme, Unterkunft (Übernachtung und Frühstück) sowie Riesekostenpauschale von max. 150,-€

Sowohl die studentischen Forschungsprojekte als auch die Bachelor- oder Masterarbeiten dürfen nicht älter als 12 Monate ab Einsendung sein. Teilnehmen dürfen Studierende und Absolventen aller in Deutschland zugelassener Hochschulen und Universitäten.

Bewerbt Euch bis zum 30.10.2016 mit einer eMail an best-paper@musikwirtschaftsforschung.de. Schickt uns dazu eine Kurzzusammenfassung (max. 1,5 Seiten) Eures Forschungs- oder Abschlussprojekts. Wir wählen dann pro Kategorie drei Paper aus, die ihr am 10. November 2016 in Berlin auf der MW:M einer fachkundigen Jury und vor Publikum in einem 5-minütigen Pitch präsentieren könnt..

Ihr habt Fragen? Dann einfach eine Mail an:
best-paper@musikwirtschaftsforschung.de

Call for Sessions & Participation: Most Wanted: Music. Call for Participation und Ticketverkauf starten.

 

Berlin, 26. August 2016 – Praktisches Know-how fördern, Vernetzung und Austausch anregen und neue Lösungsmodelle für die Branche entwickeln, das sind die Ziele der am 10. & 11. November 2016 von der Berlin Music Commission, dem Netzwerk der Berliner Musikwirtschaft, veranstalteten Musikbusiness-Konferenz Most Wanted: Music (MW:M). Ursprünglich Teil der Berlin Music Week, hat sich MW:M zu einer eigenständigen Konferenz mit nationaler Relevanz entwickelt.

Den Auftakt des zweitägigen Formats bildet der Konferenzteil, die MW:M #convention, mit über 40 Workshops, Panels und Talks.

Den zweiten Veranstaltungstag bilden die MW:M #satellites – Events, die von einer Vielzahl von Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Netzwerken und anderen Partnern aus der Musikwirtschaft an verschiedenen Orten in ganz Berlin durchgeführt werden. In Workshops, Showcases, Parties und Networking Events erhalten Interessierte einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der Berliner Akteure.

Bis zum 30. September 2016 ruft die Berlin Music Commission zu einem Call for Participation auf – Programmvorschläge für Workshops, Panels und Talks können über folgendes Formular eingereicht werden:

Call for Participation

Vorschläge für Satelliten-Events, können hier eingereicht werden:

Call for Satellites

Tickets für Most Wanted: Music gibt es ab sofort auf Eventbrite. Die Teilnahme an der Most Wanted: Music #convention kostet 29,99€ sowie ermäßigt 19,99€ für StudentInnen und Auszubildende. Die Teilnahme an den Most Wanted: Music #satellites ist kostenfrei. Der Most Wanted: Music Newsletter informiert über Updates und Details zum Programm und kann hier abonniert werden: Newsletter

Alle weiteren Infos und regelmäßige Programmupdates gibt es auf www.mwm-berlin.de.

Über die Berlin Music Commission:

Die Berlin Music Commission organisiert und vernetzt Akteure aus allen Bereichen der Musikwirtschaft und ist deren Sprachrohr gegenüber Politik und anderen Branchen. Durch aktive Vernetzung bündeln wir Unterschiede, um neues kreatives und wirtschaftliches Potenzial zu erschließen. Gemeinsam entwickeln wir so langfristige Projekte, die die Akteure fit machen für die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Welt und die Musikwirtschaft weiter entwickeln.

 

GMM-Workshop zu (neuen) Chancen und Herausforderungen für Musiknetzwerke

Am 30. Juni richtete die Fachgruppe „Musiknetzwerke“ der Gesellschaft für Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung (GMM) e. V. in Kooperation mit dem Masterprogramm „Medien und Musik“ des Instituts für Journalistik und Kommunikationsforschung (IJK), dem  Förderkreis der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), der Musikland Niedersachsen gGmbH, dem MusikHUB von kre|H|tiv Netzwerk Hannover e. V., dem Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim & Region und der Berlin Music Commission (BMC) e.G. einen ersten Forschungs-Workshop „Musiknetzwerke – Neue Chancen und Herausforderungen“ aus. Die Veranstaltung, auf der mit Akteuren maßgeblicher Netzwerke erstmalig systematisch mit Bezug auf den Forschungsstand zur Managemententwicklung Herausforderungen, Probleme und Chancen von Musiknetzwerken und ihren Netzwerkakteuren gesichtet und diskutiert wurden, war ein voller Erfolg.

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Wer oder was treibt bzw. behindert die Entwicklung neuer Netzwerke und ihrer OrganisatorInnen? Was unterscheidet und was eint sie? Was gibt es für aktuelle Entwicklungen und Vorhaben? Fragen wie diese wurden in drei World-Cafés erörtert, u. a. mit Dana Bauers (Pop KW), Leila Döring (KlubNetz), Julia Wartmann (Local Heroes), Christine Preitauer und Kai Schirmeyer (kre|H|tiv), Gunnar Gessner (Musikland Niedersachsen), Hendrik Deutsch (Landesmusikrat), Andreas Burckhardt (LAG Jazz), Arne Jansen (HMTMH), Matthias Rauch (Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim und Region) und Olaf „Gemse“ Kretschmar (Berlin Music Commission).

Die drei je 45-minütigen moderierten und inhaltlich vorbereiteten Gesprächsrunden an Themen-Tischen mit verschiedenen Schwerpunkten erarbeiteten gemeinsam die Gegenwart und mögliche Zukunft der Musikwirtschaft: Für sie wird die Unterstützung, die Musiknetzwerke und ihre OrganisatorInnen mit immer mehr Musicpreneuren erbringen, offenbar immer wichtiger.

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Konkret wurde in den Diskussionen u.a. die qualitative Vielfalt von Netzwerken und ihre quantitative Zunahme hervorgehoben, wobei für ihre Entwicklung die Bedeutung sowohl digitaler Netzwerkmedien als auch „physischer Orte“ betont wurde: Entfaltet wird der Spielraum für neue Möglichkeiten der musikbezogenen Vernetzung und Kreation von Werten offenkundig am besten im Verbund beider Möglichkeiten, wobei von den GesprächsteilnehmerInnen eingeräumt wurde, dass diesbezüglich z. B. in Hannover noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, weshalb die beiden lokalen Mitveranstalter kre|H|tiv und das Musikland Niedersachsen in ihrer Arbeit hier Schwerpunkte setzen – auch in der Kooperation mit der Fachgruppe „Musiknetzwerke“ der GMM.

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Neben den vielen Leistungen, die Musiknetzwerke und Musicpreneure offenbar erbringen, wurden auch neue und große Herausforderungen insbesondere im Kontext der disruptiven Strukturtransformationen von Musikwirtschaft und Musikkultur thematisiert: etwa die immer geringere strukturelle soziale Absicherung der immer häufiger als Soloselbstständige bzw. Mikrounternehmer tätigen Musikakteure oder auch ihre (Netzwerk-)Organisationspraxis betreffende „free-rider“-Probleme, von denen die Akteure allerdings berichteten, dass die meisten von ihnen erst Erfahrungen mit und in Netzwerken machen müssen, um eine „netzwerktypischere ausbalanciertere Sozialität des Nehmens und Gebens“ zu erlernen. Hinsichtlich der (zunehmend prekären) sozioökonomischen Stellung von Künstlern und Kreativen wurde nicht zuletzt auch die Zeitgemäßheit verschiedener Vergütungs- und Sicherungsmodelle kritisch reflektiert, darunter GEMA, KSK und bedingungsloses Grundeinkommen. Im Zusammenhang mit der Frage nach den Akteuren und den Beiträgen, die jene (medial) unternehmerischen Musiker leisten, die heute oft als „Musicpreneure“ bezeichnet werden, rückte außerdem die künstlerische Ausbildung ins Zentrum der Diskussion. Ähnlich wie die aktuelle Jazzstudie forderten auch die anwesenden Akteure eine verstärkte Orientierung der (Hochschul-)Ausbildung an erwerbsstrukturellen Realitäten.

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Spannend mit Blick auf Erwartungen an die künftige Entwicklung der „UNESCO-Cities of Music“ war schließlich der Austausch darüber, ob es Hannover und anderen Städten wie vor allem Mannheim, Hamburg und Berlin gelingen kann, sich im Kontext von Digitalisierung als „Smart Music City“ zu etablieren. Kontrovers erörtert wurden hier einerseits sehr praktische Perspektiven zu Potenzialen und Herausforderungen der Verbindung von (kommunaler/regionaler) analoger und (räumlich unbegrenzter) digitaler (Musik-)Welt. Andererseits wurde hinsichtlich der Entwicklung von „Smart Cities“  debattiert, inwiefern Musiknetzwerke dazu beitragen könnten, diese mit möglichst vielen Musikakteuren „bottom up“ mitzugestalten, um nicht zuletzt in Sachen Musikkultur das Gemeinwohl gegenüber dem Kommerz obsiegen zu lassen.

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Der Brückenschlag zwischen der Wissenschaft und Praxis der Netzwerke und des Netzwerkens wird thematisch in der Fachgruppe „Musiknetzwerke“ der GMM fortgeführt: zum Thema „Smart Music Cities“ auf der Konferenz des Reeperbahnfestivals im September in Hamburg und zur Entwicklung der Musiknetzwerke  auf der MostWanted:Music-Konferenz der Berlin Music Comission im November 2016. Interessierte Musikakteure und WissenschaftlerInnen sind eingeladen, sich bei den genannten Gelegenheiten und in der GMM an der Vernetzung und ihrer weiteren Erforschung zu beteiligen.

Hannover, den 07.07.2016
Text: Aljoscha Paulus
Fotos: Marie-Christine Drunat

Studie zur Berliner Musikwirtschaft: beyond! before! bright!

Im Auftrag der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung/ Projekt Zukunft wurde von der Beratungsagentur Sound Diplomacy (Katja Hermes, Lucas Knoflach) in Kooperartion mit GMM Vorstand Prof. Dr. Carsten Winter (HMTMH), die Analyse „beyond! before! bright! in Berlin“ verfasst, die sich mit den Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Musikwirtschaft in Berlin beschäftigt. Denn Branchenakteure spüren in Berlin auf rasante Weise die zunehmende lokale, nationale und globale digitale Vernetzung. Die deutsche Hauptstadt steht wie keine deutsche Stadt für dynamische Weiterentwicklung (beyond!), für Pioniertum (before!) und Innovation (bright!) in der Musikwirtschaft.

Die Analyse „beyond! before! bright! in Berlin“ kann hier heruntergeladen werden.

Die Analyse soll Orientierung über die derzeitige Situation geben und die Digitalisierungschancen der Musikwirtschaft verorten. Wie gut die Digitalisierung der Berliner Musikwirtschaft gelingt, hängt davon ab, wie gut die Akteure die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung verstehen. Daher wurden 20 repräsentative Teilnehmer, die mit der Digitalisierung von Musik in Berlin vertraut sind, in einem persönlichen Gespräch dazu befragt, was sie unter Digitalisierung verstehen, welche Strategien sie verfolgen, welche Technologien sie nutzen, welche Rolle der Standort Berlin spielt und welche Schritte und Handlungen sie für die Entwicklung der digitalen Wertschöpfung in Berlin für produktiv halten.

Die Analyse zeigt, dass alle Befragten die Notwendigkeit einer Auseinandersetzung mit der Digitalisierung verdeutlichen: Wichtig ist, sich auf neue Möglichkeiten, Herausforderungen und Innovationen einzustellen.

Immer mehr Berliner Akteure aus der Musikwirtschaft und digitalen Musikwirtschaft nutzen und gestalten Digitalisierungsprozesse mit. Sie sind besser vernetzt, als in anderen Städten im europäischen Vergleich. Das Profil Berlins als dynamische und unkonventionelle Stadt mit einem hohen kreativen Potential und günstigen Lebenshaltungskosten gilt als Auslöser für die Ansiedlung einer großen Anzahl von Musikunternehmen, der digitalen Musikwirtschaft und zahlreicher Startups.

Erster Workshop des Fachausschusses „Musiknetzwerke”

Am 30 Juni 2016 findet der erste Workshop unseres Fachausschusses für Musiknetzwerke an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, in der Hindenburgstraße 2-4 statt.

Anmeldungen für das Programm (siehe Unten) sind ab jetzt bei Frau Sara Kuhlgatz (kuhlgatzs@stud.hmtm-hannover.de) möglich.

Programm:

Auf dem ersten Workshop des Fachausschusses „Musiknetzwerke“ sollen aktuelle Herausforderungen, Probleme & Chancen von Musiknetzwerken und Musiknetzwerkakteuren gesichtet und diskutiert werden: Was gibt es für Ziele, Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Netzwerken und was für aktuelle Entwicklungen und Vorhaben. Das Workshop-Programm besteht aus einem Intro, das in die drei World-Cafés einführt. Der Workshop wird vor- und nachbereitet: Jede/r Teilnehmer/in erhält im Anschluss einen Überblick über den Stand der Aktivitäten der beteiligten Musiknetzwerke.

Zum GMM Workshop, der vom Förderkreis der HMTHM unterstützt und gemeinsam vom IJK der HMTMH, der Musikland Niedersachsen gGmbH und dem MusikHUB von kre|H|tiv Netzwerk Hannover e.V ausgerichtet wird, laden die Sprecher des FA „Musiknetzwerke“ Prof. Dr. Carsten Winter (IJK, HMTM-Hannover) und Olaf ‚Gemse‘ Kretschmar (BMC) gemeinsam mit Gunnar Geßner von der Musikland Niedersachsen gGmbH, Christine Preitauer und Kai Schirmeyer vom musikHUB von kre|H|tiv Netzwerk Hannover e.V., Dr. Matthias Rauch vom Clustermanagement Musikwirtschaft Mannheim & Region und Studierende des IJK-Masters „Medien und Musik“ ein.

 

14:00 Anmeldung und Ankunft
14:30 – 14:40 Begrüßung durch die Sprecher des GMM Fachausschusses
14:40 – 15:20 Intro zu den World Cafés: Musiknetzwerke – Neue Chancen und Herausforderungen
15:20 – 16:05 World Café 1: Der Beitrag von Musicpreneuren zur Entwicklung von Musiknetzwerken
16:05 – 16:30 Kaffeepause
16:30 – 17:15 World Café 2: Unterstützungsleistungen und Probleme von Musiknetzwerken
17:15 – 18:00 World Café 3: Der Beitrag von Musiknetzwerken zur Entwicklung von „smart music cities“
18:00 Ausklang bei Snacks und Getränken
18:30 Präsentation erster Ergebnisse aus den World Cafés