{"id":876,"date":"2021-09-09T19:11:09","date_gmt":"2021-09-09T19:11:09","guid":{"rendered":"http:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/?p=876"},"modified":"2021-09-09T19:11:11","modified_gmt":"2021-09-09T19:11:11","slug":"symposium-zu-verwertungsgesellschaften-am-24-9-2021-programm-und-anmeldung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/?p=876","title":{"rendered":"Symposium zu Verwertungsgesellschaften am 24.9.2021: Programm und Anmeldung"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Monopole im medienindustriellen Komplex? Verwertungsgesellschaften gestern, heute, morgen:<\/em> So lautet der Titel eines Online-Symposiums, das am Freitag, 24. September 2021, ab 13 Uhr stattfindet. <\/p>\n\n\n\n<p>Organisiert wird die Veranstaltung von Georg Fischer, Malte Zill und Stephan Klingner in Zusammenarbeit mit der GMM. <a href=\"http:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/?p=859\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" title=\"http:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/?p=876\">Das Symposium schlie\u00dft an den Workshop im M\u00e4rz 2021 an<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Informationen zum Programm und Anmeldem\u00f6glichkeit:<\/p>\n\n\n\n<h2><strong>Monopole im medienindustriellen Komplex? Verwertungsgesellschaften gestern, heute, morgen<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong><em>Online-Symposium,<\/em><\/strong><strong><em> Freitag, 24. September 2021<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verwertungsgesellschaften \u2013 wie GEMA, VG Wort oder VG Bild-Kunst \u2013 sind einflussreiche Interessensvertreterinnen und als Verteilerinnen von Ressourcen von zentraler Bedeutung f\u00fcr Kreative in Musik, Film, Wissenschaft, Literatur, Kunst oder Fotografie. Obwohl die Bedeutung und die T\u00e4tigkeitsbereiche von Verwertungsgesellschaften stetig gewachsen sind \u2013 und nicht zuletzt durch die j\u00fcngst in Deutschland umgesetzte europ\u00e4ische Urheberrechtsreform vermutlich wachsen wird \u2013 stellen Studien zu Organisationsformen, Wandel und Effekten von Verwertungsgesellschaften weiterhin ein Desiderat dar. Das Symposium &#8222;Monopole im medienindustriellen Komplex? Verwertungsgesellschaften gestern, heute, morgen&#8220; nimmt sich dieser Forschungsl\u00fccke aus interdisziplin\u00e4rer Perspektive an.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn der Veranstaltung wird die Historikerin Monika Dommann (Universit\u00e4t Z\u00fcrich) ihre 2014 ver\u00f6ffentlichte Habilitationsschrift <em>Autoren und Apparate. Eine Geschichte des Copyrights im Medienwandel<\/em> zur Diskussion stellen. In diesem Buch beschreibt Dommann die andauernden Konflikte um den Schutz geistigen Eigentums durch die Etablierung technischer Innovationen und erkennt dabei erstmals auch die Verwertungsgesellschaften als wesentliche Interessensvertreterinnen und damit als Konfliktpartei in den Auseinandersetzungen. Die 2019 in englischer \u00dcbersetzung erschienene Studie kann damit durchaus als Initialz\u00fcndung der Verwertungsgesellschaftsforschung angesehen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im zweiten Teil der Veranstaltung werden weitere Perspektiven auf Verwertungsgesellschaften pr\u00e4sentiert: Christine Fischer (unabh\u00e4ngige Forscherin, Basel) wird den Zusammenhang des Urheberrechts und die Entstehung der ersten Verwertungsgesellschaften mit Zensur- und Genderfragen in Paris in der Mitte des 19. Jahrhunderts beleuchten. Sabine Richly (Filmuniversit\u00e4t Babelsberg Konrad Wolf) wird die gegenw\u00e4rtigen Herausforderungen der Verwertungsgesellschaften durch die Digitalisierung und m\u00f6gliche Antworten der Gesellschaften im Bild\/Ton-Bereich thematisieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Die interdisziplin\u00e4re Tagung &#8222;Monopole im medienindustriellen Komplex? Verwertungsgesellschaften gestern, heute, morgen&#8220; ist die Fortsetzung eines zweit\u00e4gigen Online-Workshops, der im M\u00e4rz 2021 durchgef\u00fchrt wurde. Dort wurden bereits \u00fcbergreifende Thesen zu Verwertungsgesellschaften sowie spezifische F\u00e4lle und Studien einzelner Verwertungsgesellschaften diskutiert. Die Ergebnisse werden Anfang 2022 in einer gemeinsamen Publikation ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Veranstaltung wird online durchgef\u00fchrt. Interessierte s\u00e4mtlicher Fachrichtungen sind ausdr\u00fccklich zur Teilnahme eingeladen. Die Veranstaltung ist kostenfrei, wir bitten jedoch um eine kurze Anmeldung unter <a href=\"mailto:vg.forschung@gmail.com\">vg.forschung@gmail.com<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Programm:<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>13:00 &#8211; 13:15\u202f\u202f\u202f Begr\u00fc\u00dfung Malte Zill \/ Georg Fischer \/ Stephan Klingner&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>13:15 &#8211; 14:15\u202f\u202f\u202f <em>Monika Dommann (Universit\u00e4t Z\u00fcrich) im Gespr\u00e4ch mit Robert Bernsee (Universit\u00e4t G\u00f6ttingen) \u00fcber \u201aAutoren und Apparate\u2018<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Pause &#8211;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>14:30 &#8211; 15:15\u202f\u202f\u202f Christine Fischer (unabh\u00e4ngige Forscherin, Basel):&nbsp;<em>Doing gender und doing genius? Musikzensur und -urheberrecht zur Mitte des 19. Jahrhunderts in Paris<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>15:15 &#8211; 16:00\u202f\u202f\u202f Sabine Richly (Filmuniversit\u00e4t Babelsberg Konrad Wolf):&nbsp;<em>Digitale Transformation der Text-\/Bild-Verwertungsgesellschaften. Die Entwicklung eines angepassten Reifegradmodells<\/em>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8211; Pause &#8211;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>16:30 &#8211; 17:00\u202f\u202f\u202f Planung eines Netzwerks Verwertungsgesellschaftsforschung und Abschlussdiskussion&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Monopole im medienindustriellen Komplex? Verwertungsgesellschaften gestern, heute, morgen: So lautet der Titel eines Online-Symposiums, das am Freitag, 24. September 2021, ab 13 Uhr stattfindet. Organisiert wird die Veranstaltung von Georg Fischer, Malte Zill und Stephan Klingner in Zusammenarbeit mit der GMM. Das Symposium schlie\u00dft an den Workshop im M\u00e4rz 2021 an. 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