{"id":787,"date":"2020-10-12T16:30:25","date_gmt":"2020-10-12T16:30:25","guid":{"rendered":"http:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/?p=787"},"modified":"2020-10-13T13:54:46","modified_gmt":"2020-10-13T13:54:46","slug":"call-for-papers-monopole-im-medienindustriellen-komplex-verwertungsgesellschaften-gestern-heute-morgen-einreichfrist-30-11-2020","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/?p=787","title":{"rendered":"Call for Papers: Monopole im medienindustriellen Komplex? Verwertungsgesellschaften gestern, heute, morgen (Einreichfrist: 30.11.2020)"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" width=\"800\" height=\"533\" src=\"http:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Konzert_Martin_Fisch_CC_BY_2-0.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-789\" srcset=\"https:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Konzert_Martin_Fisch_CC_BY_2-0.jpg 800w, https:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Konzert_Martin_Fisch_CC_BY_2-0-300x200.jpg 300w, https:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Konzert_Martin_Fisch_CC_BY_2-0-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption>Aufnahme von Martin Fisch unter CC-BY 2.0 (<a href=\"https:\/\/flic.kr\/p\/fBSLTk\">Quelle: Flickr<\/a>)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Frist f\u00fcr Beitragsvorsch\u00e4ge: 30.11.2020; Online-Workshop am 25. und 26.03.2021; Abschlusskonferenz am 23. und 24.09.2021. Organisiert von Dr. Georg Fischer und Malte Zill in Kooperation mit der Gesellschaft f\u00fcr Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung. Dieser CfP als <a href=\"http:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/CfP_VGen_Medienindustrie.pdf\">PDF zum Download<\/a>.<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:26px\"><strong>Monopole im medienindustriellen Komplex? Verwertungsgesellschaften gestern, heute, morgen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland gibt es 13 Verwertungsgesellschaften<a href=\"#_ftn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>, von denen GEMA, VG Wort oder VG Bild-Kunst die gr\u00f6\u00dften und bekanntesten sind. Als monopolistische, Ressourcen verwaltende Akteurinnen nehmen Verwertungsgesellschaften schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts eine zentrale Rolle f\u00fcr Kreative in den b\u00fcrokratischen Strukturen der Medienindustrie ein. Dabei laufen die von ihnen bearbeiteten Prozesse oft unbemerkt im Hintergrund ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Meist sind es Konflikte mit Nutzer:innen oder Anbieter:innen urheberrechtlich gesch\u00fctzter Werke, die Verwertungsgesellschaften f\u00fcr kurze Phasen medial und diskursiv sichtbar werden lassen, zum Beispiel beim Streit zwischen Youtube und der GEMA oder zwischen Martin Vogel und der VG Wort um die Aussch\u00fcttungen bei Privatkopieverg\u00fctungen. Die Parteien stehen sich hier oft unvers\u00f6hnlich gegen\u00fcber: Den Urheberrechtsorganisationen wird regelm\u00e4\u00dfig Ausdehnung und Machtkonzentration vorgeworfen \u2013 oftmals verbunden mit Fundamentalkritik an ihren als un\u00fcbersichtlich, ausufernd oder schlicht dysfunktional angesehenen Strukturen. Die Verwertungsgesellschaften lehnen diese Vorw\u00fcrfe \u00fcblicherweise kategorisch ab, belegen ihrerseits moderne Nutzungsszenarien teils mit scharfen Verdikten (etwa \u201eDiebstahl\u201c, \u201ePiraterie\u201c, \u201eRaubkopie\u201c) und stellen auf ihre Funktion als Anw\u00e4ltinnen und Interessensvertretung der Kreativen ab.<\/p>\n\n\n\n<p>So rasant diese Konflikte die mediale Pr\u00e4senz von Verwertungsgesellschaften ansteigen lassen, so schnell ebbt das Interesse an ihnen wieder ab, wenn eine detaillierte, tiefer gehende Besch\u00e4ftigung mit Abrechnungsschl\u00fcsseln, Verteilungspl\u00e4nen und Bewertungsmechanismen jenseits einzelner markanter F\u00e4lle anst\u00fcnde. Die Ambivalenz aus Relevanz und Unsichtbarkeit kann ein Hinweis darauf sein, warum der Forschungsgegenstand Verwertungsgesellschaft abseits der Rechtswissenschaft bislang eher sporadisch bearbeitet wurde.<a href=\"#_ftn2\"><sup>[2]<\/sup><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Insbesondere in der sozial-, geschichts-, kultur- und medienwissenschaftlichen Forschung stellen Studien zu Organisationsformen, Wandel und Effekten von Verwertungsgesellschaften also ein Desiderat dar. Dabei w\u00e4re eine interdisziplin\u00e4r aufgestellte, dezidiert sozial- und geschichtswissenschaftlich informierte und systematisch orientierte Forschungsperspektive zur Organisationsform Verwertungsgesellschaft unerl\u00e4sslich, um die Gef\u00fcge der Medienindustrie von der Seite der Verwertungsstrukturen her zu betrachten. Denn Verwertungsgesellschaften sind zentrale Akteurinnen und machtvolle Interessensvertreterinnen, die rechtlich-wirtschaftliche Entwicklungen selbst\u00e4ndig vorantreiben, dabei Eigeninteressen als Organisationen verfolgen und ein dichtes Netz reziproker Wirkungsverh\u00e4ltnisse mit Musik, Film, Wissenschaft, Literatur, Kunst, Fotografie und weiteren Feldern ausbilden.<\/p>\n\n\n\n<p>Ausgehend von dieser These laden wir \u2013 der Soziologe Georg Fischer und der Musikwissenschaftler Malte Zill in Kooperation mit der GMM \u2013 zu einer interdisziplin\u00e4ren wissenschaftlichen Tagung in zwei Teilen ein, um Untersuchungen zu Verwertungsgesellschaften, ihren Praktiken und Organisationsformen vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Ziel der Tagung ist es, sowohl generalisierbare Perspektiven auf und Aussagen \u00fcber Verwertungsgesellschaften zu erarbeiten sowie spezifische F\u00e4lle und Studien einzelner Verwertungsgesellschaften zu diskutieren. Die Ergebnisse sollen Anfang 2022 in einer gemeinsamen Publikation ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders interessant erscheinen uns folgende Fragen und Themen, die sich um das Gestern, das Heute und das Morgen von Verwertungsgesellschaften drehen:<\/p>\n\n\n\n<p><strong>1. Verortung der Organisationsform Verwertungsgesellschaft in der Medienindustrie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Unter welchen Rahmenbedingungen entstanden Verwertungsgesellschaften, wie entwickelten sie sich und inwieweit sind sie miteinander vergleichbar?<\/li><li>Welche Mechanismen der Urheberrechtswahrnehmung und -verwertung nutzen Verwertungsgesellschaften? Welche technischen, rechtlichen und b\u00fcrokratischen<br>Mittel werden verwendet? Welche Kunstformen eignen sich besonders gut (oder besonders schlecht) zur urheberrechtlichen Wahrnehmung?<\/li><li>Welcher professionelle Hintergrund und welche Ausbildungsprofile lassen sich in den Biographien der Mitarbeiter:innen von Verwertungsgesellschaften feststellen?<\/li><li>Welche Funktionen \u00fcbernehmen die tendenziell monopolistischen Verwertungs-gesellschaften im medienindustriellen Komplex und wie steht es um ihr Verh\u00e4ltnis zur Staatlichkeit?<\/li><li>Welche M\u00f6glichkeiten bieten Verwertungsgesellschaften als historische Archiv- und Datenquellen? Welche Konsequenzen haben Digitalisierung, Algorithmisierung und Big Data-Analysen f\u00fcr die Verwertungsgesellschaften und ihre Erforschung?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>2. Studien zu Praktiken der Verwertungsgesellschaften<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Wie gestalten Verwertungsgesellschaften das Binnenverh\u00e4ltnis zu ihren Mitgliedern? Welche Wirkungen haben Verwertungsgesellschaften auf \u00e4sthetische Produkte und k\u00fcnstlerische Praktiken? Nehmen Verwertungsgesellschaften \u00fcber die direkte (bspw. \u00fcber Stiftungen) oder indirekte (\u00fcber den Verteilungsplan) finanzielle F\u00f6rderung eine Wertung der ihr treuh\u00e4nderisch angetragenen Rechte vor?<\/li><li>Wie lassen sich die Mitglieder von Verwertungsgesellschaften charakterisieren? Bilden sich Fraktionen, bspw. der Verlage und der Autor:innen, \u201eE- und U-Komponist:innen\u201c? Wie gestaltet sich der Diskurs zwischen diesen einzelnen Gruppen und wie ist Entscheidungsfindung organisiert?<\/li><li>Wie vernetzen sich Verwertungsgesellschaften untereinander sowohl national (bspw. GEMA und GVL) als auch international (bspw. multilateral in der CISAC oder bilateral \u00fcber Gegenseitigkeitsvertr\u00e4ge)?<\/li><li>Auf welche Weise versuchen Verwertungsgesellschaften auf die Entwicklung des nationalen und internationalen Urheberrechts einzuwirken?<\/li><li>Wie positionieren sich Verwertungsgesellschaften gegen\u00fcber neuen oder alternativen Rechts- oder Verg\u00fctungsmodellen wie Creative Commons-Lizenzen?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>3. Verwertungsgesellschaften in gesellschaftlichen Diskursen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul><li>Mit welchen Selbstzuschreibungen versuchen Verwertungsgesellschaften ihre Arbeit zu legitimieren \u2013 mit welchen Fremdzuschreibungen wird ihnen diese Legitimation abgesprochen? Lassen sich rhetorische Strategien und diskursive Muster ausmachen?<\/li><li>Wie verhalten sich Verwertungsgesellschaften gegen\u00fcber ihren \u201eKund:innen\u201c, den Nutzer:innen urheberrechtlich gesch\u00fctzter Werke und umgekehrt?<\/li><li>Wie positionieren sich Verwertungsgesellschaften in ihren PR-Kampagnen und mit welchen narrativen Mustern werden die Diskussionen \u00fcber Verwertungsgesellschaften in unterschiedlichen Medien geframed?<\/li><li>Welche Informationsasymmetrien entstehen aus der Pr\u00e4senz der Verwertungs-gesellschaften in den Medien und wie wirken diese auf die Diskussion um das Urheberrecht?<\/li><li>Wie beschreiben Verwertungsgesellschaften ihre eigene Geschichte? Wie werden Verwertungsgesellschaften mit historischen Entwicklungen in Verbindung gebracht?<\/li><li>Und schlie\u00dflich: Wie verhalten sich Verwertungsgesellschaften w\u00e4hrend gesellschaftlichen Krisen, wie beispielsweise Weltkriegen, Wirtschaftskrisen oder Pandemien?<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Einreichungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir freuen uns \u00fcber theoretisch wie empirisch fokussierte Beitragsvorschl\u00e4ge aus den Sozial-, Kultur- und Medienwissenschaften, aus der Geschichte, den Rechtswissenschaften und angrenzenden Disziplinen. Die Tagung versteht sich als interdisziplin\u00e4res Arbeitstreffen und soll Raum zur Diskussion und zur Weiterentwicklung von Ideen schaffen. Aufgrund der Corona-Pandemie fassen wir eine zweigeteilte Veranstaltung ins Auge: F\u00fcr den <strong>25. &amp; 26.03.2021 planen wir <\/strong><strong>einen Online-Workshop<\/strong> mit 15- bis 20-min\u00fctigen Impulsvortr\u00e4gen, die auf <strong>vorab eingereichten Arbeitspapieren<\/strong> basieren und ausreichend Zeit zur Diskussion bieten. Die auf dieser Grundlage ausgearbeiteten Artikel m\u00f6chten wir in gr\u00f6\u00dferem Rahmen auf einer <strong>Abschlusskonferenz am <\/strong><strong>23. &amp; 24.09.2021<\/strong> in Berlin pr\u00e4sentieren und diskutieren.<\/p>\n\n\n\n<ul><li>Bitte reichen Sie auf Ihrem geplanten Papier basierende Abstracts (maximal 400 Worte und Literaturangaben) sowie eine kurze biografische Notiz (ca. 100 Worte) bis zum <strong>30. November 2020<\/strong> ein unter <a href=\"mailto:vg.forschung@gmail.com?subject=VG-Tagung\">vg.forschung@gmail.com<\/a>.<\/li><li>Die Beitr\u00e4ge sind bis zum <strong>10. M\u00e4rz 2021<\/strong> als Working Paper (5\u201310 Seiten) auszuarbeiten und werden als Diskussionsgrundlage f\u00fcr den Online-Workshop den Teilnehmer:innen zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/li><li>Eine anschlie\u00dfende Publikation ausgew\u00e4hlter Beitr\u00e4ge in einem interdisziplin\u00e4ren und via Open Access zug\u00e4nglichen Sammelband ist in Vorbereitung.<\/li><li>Bei Fragen stehen wir gerne unter <a href=\"mailto:vg.forschung@gmail.com?subject=VG-Tagung\">vg.forschung@gmail.com<\/a> zur Verf\u00fcgung.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Organisation<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dr. Georg Fischer, Soziologe mit Schwerpunkt empirische Urheberrechtsforschung und Redakteur bei <a href=\"https:\/\/irights.info\/\">iRights.info<\/a><br>Malte Zill, Musikwissenschaftler, promoviert zur Geschichte der Verwertungsgesellschaften im \u201eDritten Reich\u201c an der Universit\u00e4t Hamburg <br>in Kooperation mit der <a href=\"http:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/\">Gesellschaft f\u00fcr Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung<\/a> (GMM)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literaturverzeichnis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dommann, Monika (2014): <em>Autoren und Apparate<\/em>, Frankfurt\/Main: S. Fischer.<br>D\u00fcmling, Albrecht (2003): <em>Musik hat ihren Wert<\/em>, Regensburg: ConBrio. <br>Fetthauer, Sophie (2007): <em>Musikverlage im \u201eDritten Reich\u201c<\/em>, Hamburg: von Bockel. <br>Fischer, Georg (2020): <em>Sampling in der Musikproduktion. Das Spannungsfeld zwischen Urheberrecht und Kreativit\u00e4t<\/em>, Marburg: B\u00fcchner. <br>Heker, Harald; Riesenhuber, Karl (Hg.) (2018): <em>Recht und Praxis der GEMA. Handbuch und Kommentar<\/em>, Berlin: De Gruyter.<br>Hutter, Michael (2006): <em>Neue Medien\u00f6konomik<\/em>, M\u00fcnchen: Wilhelm Fink. <br>Krones, Hartmut (2014): <em>Das Ende der \u201ealten\u201c A.K.M. (M\u00e4rz 1938), die Gr\u00fcndung der \u201eneuen\u201c AKM (Juni 1945) und die Folgen<\/em>, Wien: AKM. <br>Schmidt, Manuela (2005): <em>Die Anf\u00e4nge der musikalischen Tantiemenbewegung in Deutschland<\/em>, Berlin: Duncker &amp; Humblot. <br>Heinemann, Tobias (2017): <em>Die Verteilungspraxis der Verwertungsgesellschaften<\/em>, T\u00fcbingen: Mohr Siebeck.<br>Keiderling, Thomas (2008): <em>Geist, Recht und Geld. Die VG WORT 1958\u20132008<\/em>, Berlin: De Gruyter.<br>Melichar, Ferdinand (1983): <em>Die Wahrnehmung von Urheberrechten durch Verwertungsgesellschaften: Am Beispiel der VG Wort<\/em>, M\u00fcnchen: Hermann Luchterhand.<br>Zill, Malte (2020): <em>1933\/1945\/2012 \u2013 Konflikte zwischen \u201eMusikverbrauchern\u201c und<\/em> <em>Verwertungsgesellschaften im historischen Kontext<\/em>, in: Schr\u00f6r, Simon; Fischer, Georg; Beaucamp, Sophie; Hondros, Konstantin (Hg.): <em>Tipping Points. Freiheit und Restriktion im Urheberrecht<\/em>, Baden-Baden: Nomos, S. 97\u2013116.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\"><sup>[1]<\/sup><\/a> Siehe dazu die Website der Deutschen Patent- und Markenamtes DPMA, das die Verwertungsgesellschaften und die dazugeh\u00f6rigen -einrichtungen kontrolliert: <a href=\"https:\/\/www.dpma.de\/dpma\/wir_ueber_uns\/weitere_aufgaben\/verwertungsges_urheberrecht\/aufsicht_verwertungsges\/index.html\">https:\/\/www.dpma.de\/dpma\/wir_ueber_uns\/weitere_aufgaben\/verwertungsges_urheberrecht\/aufsicht_verwertungsges\/index.html<\/a> (10.10..2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\"><sup>[2]<\/sup><\/a> Monika Dommann (2014) lieferte die vermutlich einzige historische \u00dcberblicksdarstellung, die systematisch auf Verwertungsgesellschaften fokussiert. In der Regel sind Verwertungsgesellschaften nur Teil gr\u00f6\u00dferer Rahmensetzungen, siehe bspw. Fischer (2020), Fetthauer (2007), Hutter (2006), Krones (2014), Schmidt (2005) oder Zill (2020). G\u00e4ngig dagegen sind selbstreferentiell angelegte Arbeiten wie Jubil\u00e4umsschriften und organisatorische Selbstbeschreibungen, siehe D\u00fcmling (2003), Heinemann 2017, Heker\/Riesenhuber (2018) oder Keiderling (2008).<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser CfP als <a href=\"http:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/CfP_VGen_Medienindustrie.pdf\">PDF zum Download<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Frist f\u00fcr Beitragsvorsch\u00e4ge: 30.11.2020; Online-Workshop am 25. und 26.03.2021; Abschlusskonferenz am 23. und 24.09.2021. Organisiert von Dr. Georg Fischer und Malte Zill in Kooperation mit der Gesellschaft f\u00fcr Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung. Dieser CfP als PDF zum Download. Monopole im medienindustriellen Komplex? 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