{"id":611,"date":"2019-07-01T10:13:16","date_gmt":"2019-07-01T10:13:16","guid":{"rendered":"http:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/?p=611"},"modified":"2019-07-01T10:13:17","modified_gmt":"2019-07-01T10:13:17","slug":"gmm-summer-institute-2019-in-porto-ein-rueckblick","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/musikwirtschaftsforschung.de\/?p=611","title":{"rendered":"GMM Summer Institute 2019 in Porto: Ein R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"\n<p><em>von Matthes K\u00f6ppinghoff<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Informationsaustausch, Networking, spannende Vortr\u00e4ge \u2013 und das alles mit Blick aufs Meer: Zum f\u00fcnften Mal ereignete sich das Spring Institute der Gesellschaft f\u00fcr Musikwirtschaft- und Musikkulturforschung (GMM). In ausgeruhter und produktiver Atmosph\u00e4re haben sich im M\u00e4rz 2019 in Porto wieder Musikforscher_innen zum Austausch getroffen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auch in diesem Jahr kamen zum Spring Institute Interessierte rund um Fragen\nzur Musikwirtschafts- und Musikkulturforschung in die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt\nPortugals. Was ein wenig nach Urlaub klingt, hat damit aber in erster Linie\nnichts zu tun. Statt Freizeit steht die Wissenschaft im Vordergrund: Innerhalb\nvon einer Woche gilt es f\u00fcr die teilnehmenden Wissenschaftler*innen und\nMusikforscher*innen, konzeptuelle Herausforderungen von Musikwirtschafts- und\nMusikkulturforschung zu beleuchten. Was sind neue Entwicklungen, \u00f6konomisch und\nkulturell? Welche sozialen Innovationen gibt es in Musikwirtschaft und\nMusikkultur? Der entspannte Rahmen gibt dabei Kraft f\u00fcr die geistige Arbeit,\nnach zahlreichen Arbeitsstunden klingen die Tage auch gern am Atlantikstrand oder\nam Flussufer des Douro aus.<\/p>\n\n\n\n<p>Prof. Dr. Carsten Winter von der Hochschule f\u00fcr Musik, Theater und Medien\nin Hannover begr\u00fc\u00dft die Teilnehmer_innen. Spannende Vortr\u00e4ge gibt es unter\nanderem von Prof. Dr. Barbara Hornberger (\u201eZwischen Ignoranz und\nKolonialisierung: Popul\u00e4re Musik und kulturelle Bildung\u201c) und Dr. Anita J\u00f3ri\n(\u201eWhat\u2019s your Problem with Electronic Dance Music?\u201c). Diese, aber auch der Vortrag\nvon Prof. Dr. Thomas D\u00fcllo (\u201ePop ist rund. Das Narrativ des Runden und\nRollenden, Kugelnden und Kreisenden im Pop\u201c) leiten in spannende und dazu\nintensive Diskussionen \u00fcber.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tagesablaufpl\u00e4ne sind eng getaktet: So stellen Prof. Dr. Carsten Winter\nund Christine Preitauer auch ihr Forschungsprojekt zur Festivalformatentwicklung\nvor. Weiter geht es mit dem Methodenkolloquium: In diesem Jahr steht besonders\ndie Situationsanalyse nach Adele Clarke im Fokus. Die Teilnehmer*innen k\u00f6nnen\nsich mit der Methode in Workshops vertraut machen, sich austauschen, von bereits\ngemachten Erfahrungen berichten. Daniel Suer (Universit\u00e4t Siegen) m\u00f6chte in\nseinem Dissertationsvorhaben (\u201eSpannungsfelder: zur situationsanalytischen\nUntersuchung von Tanz im Heavy Metal\u201c) auch die Situationsanalyse nutzen \u2013 und\nbekommt in Porto direkt Unterst\u00fctzung von anderen Forschenden, Einsch\u00e4tzungen\nund Ratschl\u00e4ge.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein sehr wichtiges Ziel des Summer Institute ist es, j\u00fcngeren Forscher_innen\nstrukturierte und individuelle Hilfestellung zu geben; sowohl bei Arbeiten ganz\nam Anfang, aber auch bei schon fortgeschrittenen Dissertationsvorhaben. Die\nFortschritte der Kolleg_innen werden durchdacht und konstruktiv diskutiert. <\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Teilnehmer_innen hat das den Vorteil, unmittelbar qualifiziertes,\nwissenschaftliches Feedback f\u00fcr die eigene Arbeit zu bekommen und auch im\nAnschluss nach den Vortr\u00e4gen noch die Zeit und Luft zu haben, sich \u00fcber die\nDissertationsvorhaben unterhalten und austauschen zu k\u00f6nnen. Wann hat man sonst\nim normalen Alltag zuhause solche M\u00f6glichkeiten und kann fruchtbare Gedanken\nmit anderen in dieser Form teilen? Klarer Vorteil: GMMSI.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Dissertationsvorhaben kann kostbare Nerven rauben. Umso wichtiger ist\nda, dass das Spring Institute motiviert. Wer sich \u00fcber mehrere Stunden den Kopf\n\u00fcber das eigene Forschungsvorhaben und das der anderen gemacht hat, der hat\nsich am Ende auch einen entspannten Tagesausklang verdient. Umso besser, wenn\nman dann mit Gleichgesinnten den Tag und die eigene Arbeit Revue passieren\nlassen und auch daraus wieder Kraft tanken kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: Auch das Spring Institute 2019 ist wieder sehr kurzweilig gewesen;\nanstrengend, ja, aber vor allem auch sehr ergiebig und effektiv. Schon jetzt\nsteht fest, dass es weitergeht \u2013 und die Teilnehmer*innen freuen sich schon auf\ndas n\u00e4chste Mal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Matthes K\u00f6ppinghoff Informationsaustausch, Networking, spannende Vortr\u00e4ge \u2013 und das alles mit Blick aufs Meer: Zum f\u00fcnften Mal ereignete sich das Spring Institute der Gesellschaft f\u00fcr Musikwirtschaft- und Musikkulturforschung (GMM). In ausgeruhter und produktiver Atmosph\u00e4re haben sich im M\u00e4rz 2019 in Porto wieder Musikforscher_innen zum Austausch getroffen. 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